Angola - Aids muss kein Schicksal sein (Projekt # 62130)
TWR - damit angolanische Kinder eine bessere Zukunft haben
Angola - ein wunderschönes Land mit einer wechselvollen Geschichte. Einst portugiesische Kolonie, wurde Angola nach der Unabhängigkeit viele Jahre lang von einem blutigen Bürgerkrieg zerrissen. Inzwischen ist Frieden eingekehrt, doch die Wunden sind noch lange nicht verheilt und die Folgen des Krieges sind noch überall zu spüren.
Dazu kommt, dass ca. 6 Prozent der Bevölkerung mit dem HI-Virus infiziert sind, in der Provinz Cunene im Süden sogar 9 Prozent.
Wie kann diesen Menschen geholfen werden? TWR wird - sofern die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung stehen - ein Programm starten, das in der Umbundu-Sprache über HIV/Aids, die Ursachen und Folgen sowie Aids-Prävention aufklärt und bereits betroffenen Menschen hilft, aus ihrer Isolierung herauszufinden.
Angola hat ca. 14 Millionen Einwohner, die Hälfte davon jünger als 14 Jahre. Je nach Region sind 6-9% der Gesamtbevölkerung HIV-positiv - in der Altersgruppe der 20-29-Jährigen sind es 27.6%, in der Altersgruppe der 30-39-Jährigen 30.4%.
2.8% aller schwangeren Frauen sind infiziert. 197'000 Kinder sind Aidswaisen, bis 2010 werden es Schätzungen zufolge über 300'000 sein, wenn die Ausbreitung von Aids nicht gestoppt wird.
Können Christen das einfach mit ansehen, ohne aktiv zu werden? TWR überlässt die Menschen in Angola nicht sich selbst und ihrem Schicksal, sondern wird - sofern die nötigen finanziellen Mittel zur Verfügung stehen - neben vielen anderen Programmen auch Radioprogramme ausstrahlen, die folgende Ziele verfolgen:
- Zuverlässige Information über Fragen rund um Aids. Nur so können falsche Vorstellungen und Praktiken korrigiert werden, die zur Ausbreitung der Krankheit führen.
- Die Gesellschaft ermutigen, ihre Sexualverhalten und ihre sexuellen Praktiken zu ändern.
- Männer und Frauen aufrufen, sich einem Aids-Test zu unterziehen.
- Der Stigamatisierung von HIV-positiven Menschen entgegenwirken.
- Christen anleiten, sich den Kranken und der Krankheit gegenüber richtig zu verhalten.
Die Umbundu oder Ovimbundu sind die grösste ethnische Gruppe Angolas. Darum wendet sich TWR mit seinem jüngsten Projekt direkt an sie, in ihrer eigenen Sprache Umbundu. Die wöchentlich ausgestrahlten Sendungen mit Liedern in Umbundu, Erfahrungsberichten, Diskussionen und Hörerfragen werden wegen ihrer kulturellen Einbettung von den Menschen der Region als glaubwürdig und für sie wichtig empfunden und nicht als Einmischung von aussen.
Eine ausführliche Dokumentation über die Arbeit von TWR in Afrika kann bei ERF Medien bestellt werden. Tel. 044 953 35 35.
Website TWR Afrika
Projektkosten
Kosten für die wöchentlich ausgestrahlten Sendungen in Umbundu zur Aidsdprävenion:
Produktionskosten
Jährlich ca. CHF 4'700.-
Sendekosten
Jährlich ca. CHF 6'000.-
Produktionskosten pro Sendung: ca. CHF 90.50
Sendekosten pro Sendung: ca. 115.40
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